Eine Frau mit lockigen blonden Haaren und einem gestreiften Blazer hält ein Smartphone in der Hand und stellt einen kabellosen Ohrhörer ein, der auf ihren privaten Podcast eingestellt ist. In der unteren rechten Ecke erscheint der Schriftzug "Micro Audio Symposium".

Geständnis: Ich habe Podcasts früher gehasst (und bin heute Audio-Enthusiast)

Früher fand ich Podcasts zu langatmig und ineffizient. Heute produziere ich selbst mehrere Audioformate. Was sich verändert hat? Ich habe entdeckt, dass Audio kurz, persönlich und überraschend effizient sein kann. In diesem Beitrag zeige ich, warum kurze Podcasts, Private Podcasts und Audio-Kooperationen für dein Business wertvoll sein können.

Warum ich Podcasts früher gehasst habe und heute Audio-Fan bin

Bis Anfang 2023 habe ich überhaupt nicht verstanden, was so viele Menschen an Podcasts finden.

Mir war das alles zu langsam. Ich wollte nicht eine Stunde jemandem zuhören, ohne die Person dabei zu sehen (wobei ich auch keine reinen Talking Head-Videos mag). Ich war überzeugt: Ich bin ein visueller Lerntyp. Reines Audio hatte für mich keine echte Daseinsberechtigung.

Und trotzdem produziere ich heute drei Audioformate:

Ich bin heute also intensiv mit Audio beschäftigt, obwohl ich dieses Medium früher wirklich nicht mochte. Mittlerweile habe ich natürlich auch einige Lieblingspodcasts und liebe meine eigenen Podcasts sehr!

Warum ich Podcasts früher gehasst habe (und wie ich meine Zweifel überwunden habe)

Gehasst ist vielleicht zu stark formuliert, aber was tut man nicht alles für eine gute Überschrift. 😉
Aber ich hatte große Zweifel, ob das etwas für mich ist.

Mein Problem mit Podcasts war ziemlich klar:

  • Ich fand Podcasts zu langwierig.
  • Ich wollte Menschen sehen, nicht nur hören.
  • Ich konnte mit Begriffen wie Private Podcast, Audio Summit oder Audio als Lernmedium nichts anfangen.

Audio schien mir einfach nicht effizient.

Ich wollte Inhalte schnell erfassen. Am liebsten mit den Augen statt mit den Ohren. Ein Blogartikel, ein Video, eine Präsentation: damit konnte ich etwas anfangen. Aber eine Audiodatei, die ich nicht überfliegen konnte? Schwierig.

Der Augenöffner: Ein Geschenk verändert alles

Anfang 2023 bekam ich Horcherl geschenkt (österreichisch für Kopfhörer).

Es waren richtig coole JBL-Kopfhörer mit einem stylishen, durchsichtigen Case*. Eigentlich waren sie für meine Zoom-Meetings gedacht, weil bei meinen alten Kopfhörern der Akku endgültig den Geist aufgegeben hatte.

Kurz danach bin ich über einen Audio-Summit gestolpert.

Dort wurde mir versprochen, dass ich über einen Private Podcast kurze Inhalte zu spannenden Themen bekommen würde.

Und was soll ich sagen?

Der Content war großartig.

Kurz, prägnant und knackig. Da hat niemand endlos geschwafelt und mir die Zeit gestohlen.

Plötzlich habe ich gemerkt: Kurze Audio-Inhalte kann ich sogar am Weg ins Büro konsumieren. Ich muss dafür nicht vor dem Computer sitzen. Ich kann zuhören, während ich unterwegs bin.

Das war mein absoluter Augenöffner.

Seitdem höre ich Podcasts; aber mit einer klaren Einschränkung: Die Episoden müssen für mich kurz und auf den Punkt sein.

Die überraschende Wendung: von der Podcast-Ablehnerin zur Produzentin

Was zuerst wie ein klares Scheitern aussah (meine Ablehnung gegen Audio) hatte am Ende eine ziemlich überraschende Wendung.

Heute bin ich Audio-Enthusiastin.

Ich produziere mehrere Podcasts und Audioformate. Ich bin überzeugt, dass Audio als Lernmedium ein immenses Potenzial hat, gerade wenn Inhalte klar strukturiert und gut portioniert sind.

Zusammen mit Dagmar bringe ich mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung aus Business und Online-Business in Audiokurse, Private Podcasts und Podcast-Formate ein.

Das, was ich früher als Zeitverschwendung gesehen habe, ist heute einer meiner wichtigsten Marketing-Kanäle und gleichzeitig meine kreative Spielwiese.

Was ich daraus für mein Business gelernt habe

#1 Klare Rahmen helfen beim Start

Beim Micro Audio Symposium war meine größte Erkenntnis:

Ich brauche ein abgeschlossenes Projekt, um überhaupt anzufangen. Ich wollte mir nichts ans Bein binden, das mir am Ende vielleicht gar keinen Spaß macht. Ein fortlaufender Podcast hätte mich damals eher abgeschreckt.

Deshalb haben wir mit acht Episoden gestartet. Dieser klare Rahmen hat den Anfang leicht gemacht. Acht Episoden klangen machbar und überschaubar.

Und genau daraus ist später ein fortlaufender Private Podcast geworden. Das war etwas, das ich vorher nie geplant hätte.

#2 Audio ist intim und damit ganz anders als Video

Audio hat für mich etwas, das Video nicht hat: Es ist sehr nah.

Du hörst jemandem zu, während du spazieren gehst, kochst, Auto fährst oder im Zug sitzt. Die Stimme begleitet dich in Alltagssituationen.

Das schafft eine andere Art von Verbindung als ein Video, das du bewusst anklicken und anschauen musst.

Audio ist weniger laut, weniger fordernd und gerade deshalb oft persönlicher.

#3 Kurze Episoden sind der Schlüssel

Ich höre heute Podcasts, solange die Episoden kurz sind.

Lange, langatmige Formate sind für mich immer noch schwierig (da kann es passieren, dass ich einschlafe). Wenn ich nach zehn Minuten denke: „Komm bitte zum Punkt“, drehe ich ab.

Aber kurze, knackige Inhalte? Die funktionieren für mich perfekt.

Gerade für Business, Lernen und Weiterbildung können kurze Audio-Episoden ein echter Vorteil sein. Sie passen in kleine Zeitfenster und machen es leichter, regelmäßig dranzubleiben.

#4 Kooperation macht das Ergebnis besser

Meine Audioformate haben noch etwas gemeinsam: Sie entstehen nicht allein.

Drei Formate, unterschiedliche Menschen, eine gemeinsame Überzeugung: Kooperation macht nicht nur die Arbeit leichter. Sie macht auch das Ergebnis besser.

Jede bringt ihre Stärken ein. Jede macht das, was sie gern tut und gut kann. Genau das wirkt sich auf die Qualität aus.

Audio muss kein einsames Projekt sein, aber kann auch ein gemeinsamer Raum für Ideen, Austausch und Weiterentwicklung werden.

Für wen Audio vielleicht nicht ideal ist

So begeistert ich heute von Audio bin: Es ist nicht für jedes Thema und jede Person automatisch das beste Format.

Wenn du sehr visuell erklärst, viele Screenshots brauchst oder komplexe Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigst, reicht Audio allein oft nicht aus.

Dann kann es sinnvoll sein, Audio mit ergänzenden Materialien zu kombinieren, wie zum Beispiel mit Checklisten, Transkripten, Blogartikeln oder kurzen Videos.

Auch lange Episoden sind nicht für jede Zielgruppe ideal. Manche Menschen wollen tief eintauchen. Andere brauchen schnelle Impulse. Genau deshalb ist es so wichtig, dein Audioformat an deine Hörer anzupassen.

Mein ehrlicher Rat, wenn du einen Podcast starten willst

Du musst Podcasts nicht immer geliebt haben, um selbst mit Audio zu starten. Vielleicht brauchst du nur den richtigen Rahmen?

Statt sofort einen endlosen Podcast zu planen, starte mit einem kleinen, abgeschlossenen Format. Zum Beispiel mit:

  • fünf kurzen Audio-Impulsen
  • einer Mini-Serie zu einem klaren Thema
  • einem Private Podcast für deine Community
  • einem Audio-Bonus zu einem Kurs oder Angebot
  • einem gemeinsamen Format mit einer Kooperationspartnerin

So kannst du testen, ob dir Audio liegt, ohne dich sofort langfristig festzulegen.

Fazit

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn Audio für einen selbst erst einmal nicht funktioniert. Wenn es zu lang, zu langsam oder zu unklar wirkt.

Und ich weiß heute auch: Es kann ganz anders sein.

Kurze, gut gemachte Audio-Inhalte können Vertrauen schaffen, Wissen vermitteln und Menschen im Alltag begleiten. Denn, was ich früher als Zeitverschwendung gesehen habe, ist heute eine meiner liebsten Möglichkeiten, Inhalte zu teilen.

Wenn Podcasts für dich nichts sind, du aber trotzdem das Gefühl hast, dass dein Wissen gut in Audio passen könnte, dann probier es aus.

Du brauchst nicht sofort den perfekten Podcast. Du brauchst den richtigen Moment, die richtigen Menschen und kurze, knackige Episoden.

Dann kann, so wie bei mir, aus Ablehnung echte Begeisterung werden.

Key Takeaways

  • Du musst Podcasts selbst nicht lieben, um selbst erfolgreich mit Audio zu starten.
  • Kurze Audio-Episoden können ideal sein, wenn lange Podcasts dich abschrecken.
  • Audio schafft Nähe, weil Menschen dir in Alltagssituationen zuhören können.
  • Ein abgeschlossenes Mini-Projekt senkt die Einstiegshürde beim Podcast-Start.
  • Kooperationen können Podcasting leichter, kreativer und qualitativ besser machen.

Du überlegst, einen Podcast zu starten?

Dann ist Dagmars Podcast-Starter-Audiokurs ein guter nächster Schritt.

Er hilft dir, dein erstes Audioformat zu planen, ohne dass du dich sofort auf einen großen, langfristigen Podcast festlegen musst.

Gerade wenn du erst einmal testen möchtest, ob Audio zu dir, deinem Business und deiner Zielgruppe passt, ist ein klarer Einstieg oft der beste Weg.

Hol dir hier Dagmars Podcast-Starter-Audiokurs.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, die mit * gekennzeichnet sind. Es kann sein, dass wir über diese Links eine Provision erhalten, solltest du etwas bei einem der Anbieter kaufen. Für dich ändert sich am Preis nichts.

1 Kommentar

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Geständnis: Ich habe Podcasts früher gehasst (und bin heute Audio-Enthusiast) […]

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© micro-audio-symposium.net 2023 - -  Impressum - Datenschutz